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Einige Prachtfinkenarten sind schwierig zum Brüten zu bringen und bei anderen genügt bereits die richtige Pflege, Ernährung und artgerechte Unterbringung um `in Stimmung zu kommen` und eine Brut beginnen zu wollen. Auf jeden Fall sollten die Prachtfinken mindestens ein Jahr alt sein wenn die erste Brut beginnt, so vermeidet man das Problem mit der Legenot,  die häufig bei jüngeren Weibchen eintreten kann. Genauso unterschiedlich sind die Vorlieben der verschiedenen Arten bei der Unterbringung.  Bei einigen wir man nur in einem Zuchtkäfig der die Mindestmaße von B100cm, H80cm und T50cm nicht unterschreiten sollte, andere Arten wiederum in Gesellschaft. Bei diesen ist die Gemeinschaftsvoliere kein Problem. Man sollte jedem Brutpaar mindestens zwei Nistmöglichkeiten in Form von offenen und geschlossenen Nistkörbchen und Kasten bzw. halb offenen Kasten Nester anbieten. Dann haben die Prachtfinken die Auswahl und es gibt auch keinen Streit bei Gemeinschaft Bruten. Als Nistmaterial eignet sich am besten trockenes Moos, Gräser trocken und leicht angewelkt, Sisal und Kokosfasern. Man bemerkt recht schnell was bevorzugt wird, meine Vögel sind da gar nicht wählerisch und es ist schön anzuschauen wenn das Männchen recht schnell zu Balzen anfängt und mit vollem Schnabel um sein Weibchen wirbt. Dabei kann es sich um `Anhüpfen `des Weibchen handeln genauso wie voreinander verbeugen, schütteln, aufplustern und ansingen. Andere jagen sich förmlich durch die Voliere.  Meist baut das Weibchen das Nest und das Männchen bringt `Geschenke` in Form von Nistmaterial herbei. Das Nestbauen kann einige Stunden dauern oder manchmal auch tagelang so gehen, wobei immer wieder Probegesessen wird. Dann werden meist vier bis sechs Eier gelegt, manchmal schon eines während des Nestbauens, die dann je nach Art ca. 14 Tage lang bebrütet werden. Die meisten Arten wechseln sich dabei ab. Dann schlüpfen die kleinen, rosig und meist völlig nackt oder mit ganz wenigen Dunen  und werden meist die Ersten sieben bis zehn Tage gewärmt. Nach einer Woche öffnen sich die Augen. Nach ca. 18 bis 20 Tagen sind die meisten Arten Flügge.  Dann verlassen die kleine das Nest, werden aber noch bis zu drei  Wochen von den Eltern gefüttert bis sie vollkommen selbständig `Futterfest` sind. Nach der Jungmauser, die bis zu vier Monaten dauert, sehen die Federkleider der Jungtiere dann genau wie die ihrer Eltern aus.