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Nach geltendem Tierschutzgesetz ist jeder Prachtfinkenhalter verpflichtet, seine Vögel artgerecht zu halten, das bedeutet mitunter auch das eine kurze Flugstrecke möglich sein muss, was eigentlich selbstverständlich sein sollte da Prachtfinken sehr bewegungsfreudig sind. Können sie wegen Platzmangels nur von Stange zu Stange hüpfen, müssen sie auf einen wesentlichen Teil ihres arteigenen Verhaltens verzichten. Bei der Käfig Bauweise sollte man darauf achten einen gradlinigen, ohne Ecken und Schnörkel zu verwenden, da sich die Prachtfinken  evtl.  sonst an darin verfangen und verletzen könnten. Gut geeignet ist zb. ein Kistenkäfig, der nur vorne und an einer Seite geöffnet ist. Zum einen haben die Vögel immer ein `sicheres` Plätzchen in der geschlossenen Ecke und sind nicht so scheu da sie sich zurückziehen können, zum anderen vermeidet man Zugluft auf die Prachtfinken sensibel reagieren. Um diese Käfige perfekt auszuleuchten kann ich `Bird Lamps` empfehlen. Diese Lampen haben ein besonders Licht Spektrum das dem der Sonne sehr nahe kommt. Desweiteren sollten Naturzweige verwendet werden. Diese natürlich gewachsenen Äste die schön ungleichmäßig in ihrer Dicke sind, trainieren und nutzen die Krallen besser ab wie die üblichen Holz oder Plastik Stangen im Handel.  Auf das Krallenwachstum ist insbesondere zu achten, da die meisten Prachtfinken Arten zu starkem Krallenwuchs neigen. Ich habe das Problem mit einigen rauen Steinen vor der Wasserstelle gelöst, da diese mehrmals täglich angeflogen wird und die Vögel auf den Steinen landen müssen und sich so die Krallen gut abnutzen.  Wenn der nötige Platz vorhanden ist sollte man immer eine Volierenhaltung einer Käfighaltung vorziehen, denn erst hier leben die Prachtfinken richtig auf, zeigen Flugmanöver und in Gemeinschafts-Volieren ihr sehr stark ausgeprägtes Sozialverhalten. Deswegen darf ein Prachtfink auch nicht einzeln gehalten werden, immer wenigstens als Paar, bestenfalls eine kleine Gesellschaft. Die Vögel unternehmen alles gemeinsam, kraulen sich und schmiegen sich gerne aneinander. Man sollte in Gemeinschaften immer nur ein paar einer Sorte halten, so kann man Streitereien der sonst sehr friedlichen Vögel in der Brutzeit von vorneherein verhindern. Sie könnten sich sonst jagen und ständig voreinander hertreiben. Machen sie sich vor dem Kauf schlau welche Arten sich für eine Gemeinschaft eignen. Ich habe zb. gute Erfahrungen mit meinen Binsenamdinen, Ringelamadinen, Braunbrustschilffinken zusammen mit Rotköpfigen PA´s gemacht. Diese Vögel leben bei mir in voller Harmonie und zeigen teilweise sogar Schwarmverhalten in meiner Voliere. Es gibt aber auch einige unverträgliche Arten wie etwa die Sonnenamadine, Buntastrild, Diamantfink und andere die ihre Mitbewohner bis zur Erschöpfung jagen können, Federn rupfen oder aus ihren Nestern  vertreiben.